Höre, liebe Kleine







Märchen will ich dir erzählen
Sagen spinnen in dein Haar
von entführten schönen Prinzen
die zu retten aus Gefahr
nur die mutigsten der Frauen
auserkoren worden sind


von verrückten Abenteuern
die man barfuß nur erlebt
und von fernen Leuchtturmfeuern
die dir weisen deinen Weg
wenn du längst dich wähnst zu alt
um an Märchen noch zu glauben


ganz am Ende der Geschichten
sollte stets ein Schimmer leuchten
ganz aus Zuversicht und Glück
liebes Kind denn deine Träume
bringen mir zur großen Freude
meine eigenen zurück





isabella.kramer©veredit16


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Im September

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wir finden täglich neue worte
nichts ist gewiss und das ist gut


das licht der tage rot und golden
die sorte, die verschönt und lässt
der hoffnung raum und wangen glühen
und füllt die seele, so man es lässt 


die nächte geizen schon mit wärme
am morgen spreizen nebel sich
verzaubern die entleerten felder
du hälst mich und ich halte dich






isabella.kramer©veredit16 





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New York im April 2013

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New York, New York …


verloren glaubte ich mich
in den schluchten aus stein
doch heimat sind mir längst
die tausend reflexionen

vertrauter rhythmus
herrlich schwirrender klang
vielsprachige leben

ihr puls in meinem blut
ihr frühling unter meiner haut
ihr lächeln in meinem gesicht

ein lied wartete hier auf mich
tausend flirrende worte geflüstert
lichter gewoben tag und nacht
werbender duft heimatlich fremd

dem charme erlegen
weit offene arme
inselglück, freundin, vertraute
mehr als nur eine möglichkeit










veredit©isabella.kramer 2013/16



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refugere

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es gibt diese erfüllten tage
in denen sich die schwere vergisst


Hermann Josef Schmitz



fruchtschwer und voller süße
später reifer /sommer/ tage
das licht gebündelt
ganz und gar erfüllt
mit blond und grün und liebe
die wärme
wetteifernd mit dem rostrot
die ziegelwände haben wir
mit eigenen händen aufgeschichtet
damit der sommer sich verfangen kann
und schwere sich vergisst
in diesem glühen sehnen sein
fruchtschwer und voller süße
ist hier nur platz für dich und mich





isabella kramer©veredit2016 




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Im August

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Rosen hinter fremden Zäunen
Gassen schmal, nach Süden duftend
Bilder sammeln tief im Herzen
sehen leben nicht nur träumen

Gassen schmal, nach Süden duftend
fern dahinter Meeresrauschen 
sehen leben nicht nur träumen
dem Gesang des Windes lauschen 

fern dahinter Meeresrauschen 
steile Treppen stille Strände
dem Gesang des Windes lauschen
fest verschränkt sind Hände und Hände

steile Treppen stille Strände
Rosen hinter fremden Zäunen
fest verschränkt sind Hände und Hände
Bilder sammeln tief im Herzen





isabella.kramer©veredit 2016



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und der Duft von Lavendel




und der Duft von Lavendel


mit warmem Atem beugt
der Wind heut das Gras
wirbelt fedrige
Wolken durchs Blau

tanzt mit den Windrädern
schneller und schneller
Südsüdwest
Kennst du die Provence?

Ahnung trägst du mit dir
fächerst das Licht
in Herztönen
vibrierendes Gold

vermisster Gast
weit öffne ich alle Fenster





veredit©isabella.kramer 040810








Safe Creative #1008277163731

es ist mal wieder Zeit ein altes und sehr von mir geliebtes Gedicht aus der "Versenkung" zu holen ...





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