Eiszeit

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von winterwassern
haben wir getrunken
augen und brust benetzt
mit eisigem dunkel

es ist uns nicht bekommen
ein jeder verloren
 im panzer erstarrt
der rettende funke
licht erlischt 
und die tür schlägt im wind








veredit©isabella.kramer13









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Abschied

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es liegt ein abschied 
in den nebelgrauen tagen
ein leises weh und ach
hängt zitternd am entlaubten
tastet mit frostbereiften
fingerspitzen herzwärts
lehrt stille nehmen
nähe geben
ein licht entzünden
und schützend halten
die noch verbliebene zeit






veredit ©isabella.kramer13 






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das ist gewiss

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du gingst dahin
wie alle träume gehen
welktes im morgenlicht
ein letztes zartes wehen
streift mein gesicht
zum abschied oder aus
versehen – ich weiß es nicht

doch lässt es eines lächelns
spur auf warmen kissen
mir zurück und dieses
kribbeln in den flügelspitzen
das kraft mir und verheißung
gleichsam ist

will beides
nehmen – wagen, fliegen
uns träumend finden

das ist gewiss






veredit©isabella.kramer2013 




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silbern

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silbern
breitet der morgen
sein tuch über das meer
der warme wind
formt ein lächeln daraus

ich leg es mir
über die augen
und träum in den tag






veredit©isabella.kramer2013 







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